Allgemeine Informationen

Im Fach Geschichte erlangen die Schüler durch den Unterricht vertiefte Erkenntnisse über Strukturen, Entwicklungen, Ereignisse und Persönlichkeiten, welche die Vergangenheit geprägt haben und damit auch das Leben in der Gegenwart beeinflussen (siehe Lehrplan).

Das Fach wird von der 6. bis zur 12. Jahrgangsstufe (später dann bis zur 13. Jahrgangsstufe) verpflichtend in zwei Stunden pro Woche unterrichtet, eine Ausnahme bildet die 10. Jahrgangsstufe, in der es einstündig ist.

Die Prüfungen zum Abitur können in Geschichte sowohl schriftlich als auch mündlich abgelegt werden, eine Kombination von Geschichte und Sozialkunde ist ebenfalls möglich.

Geschichte in der Schule

In der 6. Jahrgangsstufe sammeln und jagen wir in der Altsteinzeit, schwimmen mit den Ägyptern im Nil, verehren die Pharaonen und bauen Pyramiden.

Dann begeben wir uns ins alte Griechenland, wo wir die erste Demokratie kennenlernen und Zeus auf dem Olymp besuchen.

Wir ziehen weiter ins alte Rom, ernennen Caesar zum Diktator, bauen den Limes und gründen zahlreiche Provinzen, die dann von den Germanen erobert werden.

Wir bilden mit den Franken ihr Reich im frühen Mittelalter und krönen Karl den Großen zum Kaiser.

Die 7. Jahrgangsstufe entführt uns ins finstere Mittelalter, wir wandern mit Heinrich IV. barfuß über die Alpen nach Canossa, arbeiten und beten mit den Mönchen und versuchen dabei, unbehelligt von der Pest zu bleiben.

Wir ziehen mit den Kreuzrittern nach Palästina, erobern Konstantinopel und suchen dann einen Seeweg nach Indien.

Mit Martin Luther reformieren wir die Kirche, machen einen kurzen Zwischenstopp im Dreißigjährigen Krieg und landen dann im französischen Absolutismus.

In der 8. Jahrgangsstufe gehen wir im Zuge der Französischen Revolution auf die Barrikaden, durchleben die Schreckensherrschaft der Jakobiner und sehen zu, wie Napoleon Bayern zum Königtum erhebt.

Wir feiern das Hambacher Fest, wählen das erste Parlament für ganz Deutschland und stellen uns im Zuge der Industrialisierung die Soziale Frage.

Nachdem wir das Kaiserreich gegründet haben, landen wir als Folge des Imperialismus im Ersten Weltkrieg.

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In der 9. Jahrgangsstufe werfen wir einen Blick in die Weimarer Republik, beobachten den Aufstieg Adolf Hitlers und widmen uns dann dem wohl dunkelsten Part der deutschen Geschichte, dem Nationalsozialismus.

In diesem Zusammenhang besuchen wir die Gedenkstätte des Konzentrationslagers in Dachau. Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands befrieden wir mit den Alliierten das Land und thematisieren dann die Weltpolitik im Kalten Krieg.

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Der Kalte Krieg beschäftigt uns dann auch noch in der 10. Jahrgangsstufe, wir blicken nach Kuba, Vietnam und China, bevor wir uns dann mit der deutschen Geschichte in diesem Zusammenhang beschäftigen.

Wir lassen den Ostblock zerfallen und feiern mit den Berlinern auf der fallenden Mauer. Schließlich widmen wir uns Europa, werfen einen Blick in den Nahen Osten und kommen mit dem Fall der Türme des World Trade Centers (fast) im Heute an.

In der gymnasialen Oberstufe picken wir uns dann aus dem bereits Gelernten Schwerpunkte heraus und vertiefen diese.

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Geschichte außerhalb der Schule

Der Standort München bietet zahlreiche Gelegenheiten, Geschichte erfahrbar zu machen, in unterschiedlichen Exkursionen lernen unsere Schüler*innen Geschichte vor Ort kennen.

In der 9. Jahrgangsstufe wird von allen Schüler*innen die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Dachau besucht.

In der 10. Jahrgangsstufe findet eine Berlin-Fahrt statt.

Miriam Leißling