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Erfolg durch Vielfalt


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Lange Schulnacht: Harry Potter

10. / 11. 10. 2014,  19.00 bis 9.00 Uhr

Zauberschule Lion-Feuchtwanger

Es war ein warmer Tag im Oktober, als die Schülerinnen und Schüler, hoffnungsvolle junge Hexen, Zauberer, aber auch Vampire und andere magische Wesen wie Elfen und gar ein Basilisk den Weg in die Zauberschule Lion Feuchtwanger fanden. Trotz der ungeklärten Haftungsfrage bei Flugunfällen ließen es sich einige des jungen Zaubernachwuchses nicht nehmen, mit Besen anzureisen, gut verborgen durch einen Desillusionierungszauber. 

Zahlreiche helfende Schülerinnen und Schüler, die hier ihre wahre Identität als Hauselfe, Werwolf oder Monster preisgaben, und Professorinnen und Professoren hatten die große Aula zur festlichen Versammlung geschmückt und Speis und Trank hergerichtet. Professor Drubachund Sklarzikscharten neben den Helferinnen und Helfern die Hexen Radefahrt, Melicha, Kepp,  Ringleben und den Zauberer Wiechum sich, um Kürbisse mit erstaunlichen Zaubersprüchen zu behexen. Ein entzücktes Seufzen begleitet die Schmuckhexen, wenn sie Wellen von flatternden Schmetterlingen und Blüten, wie aus dem Nichts gezaubert, hinter sich herzogen.In dieser zauberhaften Atmosphäre  wurden die Gruppen ihren Häusern und damit Begleiterinnen und Begleitern zugeteilt und stärkten sich vor dem Unterrichtsprogramm unter den schwebenden Kerzen mit allerlei Leckereien.

Dann sausten die Gruppen, begleitet auch von den Professoren Barrry und Wiech, zu dem Zaubertrank-Unterricht bei Prof  Schmaus und der VeelaArabie, die hier noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen möchten, dass in den Tränken nicht das Sekret der knallrümpfigenKröter brodelte. Professor  Schmaus empört: „Was denken die Leute eigentlich? Vielmehr  handelte es sich um gemahlene Flubberwürmer!“ Gut zu wissen…

Professor Dorfner machte die Kinder mit der magischen Märchenwelt bekannt. „Es ist traurig, dass diese Tradition durch Nachlässigkeit nicht mehr präsent ist. Die Sammlung von „Beedle der Barde“ gehört in jeden Haushalt.“ Und so ist sie auch in der Schulbibliothek zu finden.

Hieran schloss sich die Vorstellung magischer Geschöpfe bei Professor Klein an, seines Zeichens einer der renommiertesten Monsterforscher der Zauberschule. Während er bei den letzten Gelegenheiten einen doch soweit recht  beweglichen Eindruck machte trotz der abgerissenen  und wieder angezauberten Gliedmaßen, die er bei diversen Begegnungen mit den magischen Monstern verloren hatte, munkelt man, er habe den Stein der Weisen entdeckt, so frisch wie er durch die Schule fegte. Dazu mehr in einem späteren Enthüllungsbericht.

Professor Knoblauch wurde für das magische Theater von der Bibliothek Milbertshofen gewonnen, einer Muggelanstalt mit vielen Büchern.  Während sie zunächst zeigte, wie man auch die gefährlichsten und wildesten Geschöpfe zähmt, konnte sie im weiteren Verlauf verstärkt die Magie des Theaters den SchülerInnen näher bringen.

Auch Professor Kowalk  schloss sich wieder der Schar des Lehrkörpers an, eine in der Magierwelt heiß diskutierte Besetzung, wird doch keinem entgangen sein, dass es sich hier um einen Werwolf handelt. Allerdings können wir Mitarbeiter des Tagespropheten ihn als Fotograph nur aufs Äußerste empfehlen.  Seine Bilder vom Wronsky Bluff des am Abend ebenfalls anwesenden Professor Langer bei der Quidditschweltmeisterschaft ist preisgekrönt. Nun gut, die Bissattacke danach war nicht schön, aber das Foto!

 

Professor Langer, seines Zeichens sechsfacher Preisträger des „Bester Spieler Preises“ der Quidditsch-Liga und fünffacher Preisträger der Zeitschrift „Teenhexe“ in der Kategorie „heißester Kessel“ gab den jungen magischen Wesen im Kurs „Quidditsch leicht gemacht“ Gelegenheit, Tricks und Kniffe für das Spiel zu erlernen.

Und die Professorinnen Drubach und Sklarzik ließen es sich nicht nehmen, den jungen Eleven Verwandlungszauber näher zu bringen. Auch die Helferinnen und Helferprofitierten hiervon und ließen sich in die Kunst der Verwandlung, eine der schwierigsten Disziplinen, einführen.

Als die Geisterstunde näher rückte, versammelten sich alle wieder in der Großen Halle, um sich mit Essen zu stärken für die Prämierung der besten Texte des Literaturwettbewerbs und der besten Kostüme. Zauberhaft wie hier ein Basilisk –durch einen speziellen Zauber waren seine tödlichen Augen harmlos geworden- friedlich neben einem Kopflosen und Vampir daher schritt. Gewinner wurden Nikolai als Kopfloser, und Nana mit ihrer viel bestaunten Eule .

Im  Literaturwettbewerb waren die eingesandten Beiträge fast gleich stark. Die Wahl fiel entsprechend schwer. Siegerinnen wurden Tebarek, Michelle und Hanna, die als Autorinnenduo teilnahmen, sowie Julia. Herzlichen Glückwunsch! Die fantasievollen Texte können Sie an anderer Stelle der Ausgabe nachlesen.

Schon ging es weiter zum Nachtspaziergang. Wie gut, dass die Begleitung so zahlreich war, mussten doch Trollangriffe  abgewehrt und Fluchfallen überwunden werden.

Nun konnten die jungen Magierinnen und Magier zwischen Disko, Pyjamaparty, Filmschau und Vorlesen entscheiden. Letzteres übernahmen die Nachthexen, besser bekannt als die Professorinnen Leißling und Merz, die extra für die Nachtschicht auf ihren Besen angeflogen waren. Sie sahen sich einer handverlesenen Schar junger Zuhörerinnen und Zuhörer gegenüber, die erstaunliches Durchhaltevermögen bewiesen bei dem vorgelesenen Harry-Potter-Roman. Zudem streiften sie durch die Gänge, um die deutliche Spuren hinterlassenden Trolle einzufangen. Allerdings trafen sie hierbei immer nur auf marodierende Schülerinnen und Schüler, denen die Trolle jeweils immer am anderen Ende des Gebäudes begegnet waren… Gefangen wurde so auch nicht nur ein Troll. Wieder ein denkwürdiges magisches Phänomen, das das Zaubereiministerium eingehend untersuchen sollte.

Am Morgen dann versammelten sich die müden, aber ereignissatten magischen Geschöpfe und nahmen noch ein Frühstück ein, um dann im Beisein der Professorinnen Dorfner und Wiechdie Urkunde zu erhalten für ihren Besuch der Zauberschule Lion-Feuchtwanger. Und da kommt ja auch schon die -nennen wir sie einmal- exzentrische Professorin Drews.

Rudolpho Reißer: Professor Drews, Anreise mit Besen trotz ungeklärter Haftungsfrage, Teilnahme von Basilisken und Vampiren, ein Werwolf als Lehrkraft- da braucht man auf die nicht gefangenen Trolle, die scheinbar in diese Schule einbrachen, gar nicht mehr hinweisen. Haben Sie denn gar keinen Sinn für die Risiken?

Professor Drews: Aber Rudolpho, wo denken Sie hin. Sicher, es wäre schön, wenn Professor Raue-Pritsche bei der Anreise mit dem Besen nicht in den Ärmelkanal gefallen wäre-

Rudolpho: Ja bei Merlins Bart! Wie geht es ihr?-

Professor Drews: Das weiß ich nicht, sie wurde noch nicht gefunden. Und unser putziger Werwolf-

Rudolpho: -putzig?

Professor Drews: Natürlich, seien Sie doch nicht so steif, die Fotos sind klasse, und die paar gebissenen Schülerinnen und Schüler…

Rudolpho: Ja aber, das ist ja furchtbar...

Professor Drews: .. ach was, mit Haarausfall und nicht-durchgebratenem Fleisch haben die jetzt keine Probleme mehr. Und letztlich war es doch für die, die überlebt haben, ein tolles Abenteuer.

Rudolpho: Äh-(wendet sich entgeistert ab.) Und hier einige der zahlreichen Helferinnen und Helfer. Manche etwa vom Technikteam sind seit 13.30 Uhr bis zu den frühen Morgenstunden dabei. Man mag sich gar nicht ausmalen, mit welchen schrecklichen Drohungen oder ausgefeilten Zaubern diese wehrlosen jungen Geschöpfe für diese Elfenarbeit beim Aufbau auch der Technik, der Essensversorgung, Reinigung und Betreuung der jungen Gäste gefügig gemacht wurden. Aber fragen wir sie einmal selbst, diese ausgebeuteten Kreaturen. Alle wirken erstaunlich heiter, wenn auch erschöpft.

Liebe Helferinnen und Helfer, ihr könnt frei reden! Warum habt ihr euch diesen nächtlichen Torturen unterzogen? Wurdet ihr gezwungen? Verhext? Bedroht?

Unbekannte Helferin: Ich habe selbst an einer Langen Schulnacht teilgenommen und wollte jetzt als Helferin diese Veranstaltung unterstützen…

Unbekannter Helfer: Ich habe schon das letzte Mal geholfen und möchte dabei einfach etwas zurückgeben, damit so welche Veranstaltungen möglich sind.

Rudolpho: Aber warum nur? 

Andere Helfer: Ich und einige andere sind von der SMV und die ist bei jeder Langen Schulnacht dabei und übernimmt etwa die Verpflegung.

Rudolpho: Auch dieses Phänomen muss das Zaubereiministerium aufs Genaueste untersuchen. Schülerinnen und Schüler, die in ihrer Freizeit in die Schule kommen und sich die Nacht mit Arbeiten für Mitschülerinnen und Mitschüler um die Ohren schlagen. Wo soll das nur hinführen?

Aber da  kommt ja auch ein magisches junges Geschöpf, das die Zauberschule besucht hat. Wie geht es dir?

Unbekannte junge Hexe: Ich bin müde.  Und dann möchte ich auf die nächste Schulnacht.

Rudolpho: Na dann bis in zwei Jahren. Vielleicht haben sie bis dahin auch Professor Raue-Pritsche gefunden. Der Tagesprophet bleibt an der Suche dran!





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